Pupu cu l’ovu - Sizilianisches Osterei

Pupu cu l’ovu - Sizilianisches Osterei

4. April 2021Antonio Caramazza

Was ist eure liebste Ostertradition? Eine der sizilianischen Ostertraditionen ist jedenfalls dieses süße Gebäck aus Mürbteig, das je nach Region unterschiedlich geformt wird. Ob Puppen, Körbe, Herzen oder Tauben - bei den Formen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Traditionell sind es aber Formen, die Ostern symbolisieren. So unterschiedlich die Formen, so unterschiedlich auch die Namen: Pupu, cuddura, panareddu, pelumedda.
Eins haben sie aber alle gemeinsam. In der Mitte des Gebäcks befindet sich immer ein hart gekochtes Ei. Die Tradition des Ostereis gibt es nämlich auch auf Sizilien und ist insgesamt Jahrtausende alt. Für die Völker des Altertums – Ägypter, Perser, Griechen und Römer – war das Ei ein Zeichen von Leben und Auferstehung. Für die Christen ist das Ei dann später als eines der Symbole für die Auferstehung Jesu Christi geworden.
Ich habe mich zu Ostern als Kind immer riesig gefreut, von meiner Mutter dieses Gebäck zu bekommen. Genauso sehr habe ich mich gefreut, als ich diese Tradition jetzt selbst fortgeführt habe.

Buona Pasqua,
Euer Antonio.

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Der siziliansiche Koch

Portionen

6

Kategorie

Süßes

Pupu cu l’ovu - Sizilianisches Osterei

Zutaten

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    • 500 g Weizenmehl, Typ 405
    • 150 g Schweineschmalz (alternativ Butter)
    • 150 g Zucker
    • ca. 100 ml Milch
    • 5 g Hirschhornsalz
    • 2 Eier
    • 1 Tütchen Vanillezucker
    • Zitronenabrieb einer halben Bio-Zitrone

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    • 6 Eier, hartgekocht
    • bunte Zuckerstreusel, nach Belieben
    • etwas Milch zum Bestreichen
    • 150 g Puderzucker
    • etwas Wasser

    Zubereitung

    1. Für den Teig die Zutaten in einer Schüssel mit der Hand oder mit der Küchenmaschine zügig zu einem Teig kneten. Dabei die Milch nur nach und nach dazugeben, bis ein glatter und geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
    2. Nach der Ruhezeit den Teig in 6 gleichgroße Portionen teilen und die Teigstücke auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz jeweils 1 cm dünn ausrollen. Den ausgerollten Teig beliebig formen oder ausstechen (ich habe z.B. den Teig in Puppenform ausgestochen). In die Mitte der Form ein hartgekochtes Ei platzieren. Das Ei mit etwas Teig an der Form dekorativ befestigen.
    3. Das Gebäck auf ein mit Backpapier belegtes Backblech platzieren, mit etwas Milch bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 20 bis 30 goldbraun backen. Das fertige Gebäck aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.
    4. Sobald das Gebäck abgekühlt ist für die Glasur Puderzucker und 3-4 EL Wasser glatt rühren. Bei Bedarf etwas mehr Wasser hinzufügen.
    5. Das abgekühlte Gebäck mit der Glasur bestreichen und nach Belieben mit dem Zuckerstreusel bestreuen.