Sfincione palermitano - Sfincione aus Palermo

Sfincione palermitano - Sfincione aus Palermo

11. Juli 2021Antonio Caramazza

Ciao & benvenuto a Palermo! Stell dir vor, du schlenderst durch die quirligen Straßen mitten in der Altstadt von Palermo, zwischen der imposanten Kathedrale Maria Santissima Assunta, dem Brunnen Fontana Pretoria mit den nackten Marmorfiguren und Statuen, der historischen Kreuzung Quattro Canti und dem größten Opernhaus Italiens Teatro Massimo… Auf direktem Wege zu den buntesten und ältesten Märkten der Stadt Ballarò und Vucciria. Hier wird geschrien, verkauft, gegrillt und frittiert. Was gäbe es jetzt schöneres, als bei diesem Spaziergang mit diesen Düften und Klängen eine der bekanntesten Streetfood-Spezialitäten der Stadt zu essen? Mit einem Stück Sfincione auf die Hand lässt sich das Palermo-Feeling dann jedenfalls nicht mehr toppen. Man munkelt, dass der Sfincione in Palermo im 18. Jahrhundert im Kloster San Vito erfunden wurde. Die Nonnen wollten anlässlich der Feiertage ein besonderes Brot kreieren. Aus den wenigen Zutaten, die sie zur Verfügung hatten, ist dann in der Tat etwas Besonderes entstanden: DER Streetfood-Klassiker aus Palermo! Der Name stammt vom lateinischen Wort “spongia” (Schwamm) ab, weil dieser Mix aus Pizza & Focaccia ganz schön flauschig daherkommt. On Top mit einer volle Ladung sizilianischer Zutaten… ganz nach meinem Geschmack: Tomatensoße, vieeeeeeele Zwiebeln, Sardellen, Oregano und Käse. Also ich bin im Palermo-Paradies. Wäre so ein Stück auch etwas für euch?
Buon appetito,
euer Antonio.

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Sfincione palermitano - Sfincione aus Palermo

Der sizilianische Koch

Portionen

Ofenform von ca. 40 x 30 cm

Kategorie

Herzhaft Backen

Für den bestmöglichen sizilianischen Geschmack habe ich euch in der Zutaten-Liste die passenden Produkte aus meinem Shop verlinkt.

Sfincione palermitano - Sfincione aus Palermo

Zutaten

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    • 350 g Weizenmehl, Typ 550
    • 150 g semola rimacinata di grano duro (Hartweizengrieß)
    • ca. 250 ml Wasser
    • 25 g Olivenöl
    • 10 g Salz
    • 4 g frische Hefe
    • 1 TL Zucker

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    • 500 g Tomaten-Passata
    • 500 Zwiebeln, in feine Halbringe geschnitten
    • 200 g Caciocavallo (alternativ junger Pecorino), in kleine Würfel geschnitten
    • 50 g Sardellen (in Olivenöl eingelegt), in kleine Stücke geschnitten
    • ca. 30 - 40 g Semmelbrösel, zum Bestreuen
    • 1 - 2 EL Oregano, zum Bestreuen
    • 1 Prise Zucker
    • Olivenöl
    • Salz & Pfeffer, nach Geschmack

    Zubereitung

    1. Die Hefe mit etwas Wasser (von der Gesamtmenge) verrühren.
    2. Beide Mehl-Sorten, Olivenöl und Zucker in eine Schüssel geben, Hefewasser hinzufügen und mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder per Hand kneten. Nach und nach das restliche Wasser hinzufügen und ca. 15 Minuten weiter kneten. Anschließend das Salz hinzufügen und weitere 5 Minuten kneten bis ein glatter Teig entstanden ist.
    3. Den Teig auf einer ganz leicht geölten Arbeitsfläche per Hand zu einer Kugel formen, die Kugel zurück in die Schüssel geben und zugedeckt 12 Stunden im Kühlschrank gehen lassen.
    4. In der Zwischenzeit die Soße zubereiten:
    5. Ein paar EL Olivenöl in einer beschichten Pfanne erhitzen und die Zwiebel darin bei mittler Temperatur glasig anschwitzen. Tomaten-Passata, Zucker, Salz, Pfeffer dazugeben und bei milder Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen. Dann abkühlen lassen.
    6. Nach der Gehzeit den Teig bei Zimmertemperatur nochmal 2 Stunden gehen lassen. Anschließend eine Ofenform mit Olivenöl einfetten und den Teig darin behutsam verteilen.
    7. Den Teig mit Käse und Sardellen belegen und darauf die Soße verteilen. Mit Semmelbrösel und Oregano bestreuen.
    8. Nochmal 30 Minuten gehen lassen und dann im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad ca. 25 bis 30 Min. backen.